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Historie

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Unser kleiner Weinort blickt auf eine über 800-jährige Geschichte zurück: 1298 wird Beckstein erstmals unter dem Namen "Begestein" erwähnt. Vermutungen liegen nahe, dass der Name auf die noch heute freiliegende Kalksteinformation in der Dorfmitte zurückliegt, auf der heute die St. Kilian Kirche über den Dächern tront. Der Name "Bago" oder "Bego" geht wohl auf eine heidnisch-keltische Gottheit zurück, was eine frühere Besiederlung schon zur Zeit der Karolinger vermuten lässt.

Ab dem 9. Jahrhundert kam der Weinbau ins Taubertal, so auch nach Beckstein. Unter anderem die Herren von Luden (Lauda) und das Kloster Gerlachsheim besaßen Weinberge in Beckstein.

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts verstarb der letzte Becksteiner Ritter, Philipp von Merlaue (sein Grabstein ist noch heute in der Kirche zu sehen). Im Anschluss kaufte der Würzburger Erzbischof Julius Echter Beckstein, weshalb das Ort in den fränkischen Besitz der Würzburger kam. Die Folgejahre gelten als Blütezeit des Becksteiner Weinbaus.

Mit Napoleon wurde Beckstein 1804 schließlich badisch, wechselte häufiger die Herrschaft und kam schließlich im 20. Jahrhundert zum Land Baden. Mit der Gemeindereform 1975 wurde Beckstein ein Stadtteil von Lauda - Königshofen.

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Beckstein - eine erholsame Oase von Tradition und Geschichte im Trubel des modernen 21. Jahrhunderts.

Beckstein hat seinen ganz eigenen Charme. Der Grund dafür liegt in seiner Geschichte. Weitab von den großen weltlichen Zentren Deutschlands entwicklete sich eine Welt, die noch bis weit in die Moderne den Regeln des Mittelalters folgte. Die Religion nahm und nimmt in Beckstein noch immer einen großen Stellenwert ein. Deshalb pflegt und erhält man auch unzählige Bildstöcke und Grotten. Auch die Becksteiner Kirche, die nach dem Schutzpatron "Heiliger Kilian" benannt ist, zeichnet sich durch ihre idyllische Lage inmitten des Dorfes aus.

In Beckstein arbeiten wir mit der Natur und leben von der Natur. Ohne Insekten, Blumen und Streuobstwiesen würden weder unsere Weinberge ihren exzel-lenten Rebsaft noch unsere Obstbäume die Früchte für die Spiritu-osen liefern.

Deshalb leben wir die Symbiose aus Landwirt-schaft und Naturliebe, nicht nur in den Hängen um Beckstein sondern auch im Dorf selbst. Eigens angelegte Insekten- und Blumenwiesen lassen unseren Ort im Sommer zu einem regelrechten Paradies aus Farben, Gerüchen und Tönen werden.

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